Was ich mache
Erziehungsschnitt bei jungen Bäumen
Die ersten Jahre entscheiden über die Form für Jahrzehnte. Ein gut erzogener Baum braucht später deutlich weniger Eingriffe.
Erhaltungsschnitt
Der regelmäßige Schnitt, der Ertrag, Fruchtqualität und Gesundheit hält.
Verjüngungsschnitt bei alten und vernachlässigten Bäumen
Bäume, die viele Jahre nicht geschnitten wurden, lassen sich meist wieder aufbauen — das braucht aber mehrere Durchgänge über Jahre, nicht einen radikalen Eingriff.
Streuobstwiesen
Ganze Wiesen mache ich auch, nicht nur einzelne Bäume — für Privatleute ebenso wie für Kommunen und Vereine. Bei einem größeren Bestand fange ich mit einem Ortstermin an: wie viele Bäume, welches Alter, wie lange nicht geschnitten. Erst danach lässt sich sagen, was in einem Winter zu schaffen ist und was über mehrere Jahre geht. Eine Wiese, die lange gestanden hat, holt man nicht in einer Saison zurück — dafür braucht es einen Plan über mehrere Durchgänge, und den mache ich vorher mit Ihnen aus.
Was es kostet
Der Preis hängt an der Größe des Baumes, nicht an der Stückzahl. Ein junger Halbstamm ist in einer halben Stunde geschnitten, ein alter Hochstamm, der zwanzig Jahre gestanden hat, beschäftigt mich einen halben Tag. Deshalb diese Staffel:
- Jungbaum bis 3 m, Pflanz- und Erziehungsschnitt — ab 40 €
- Baum bis 5 m — 50 bis 80 €
- Baum bis 7 m — 100 bis 150 €
- Über 7 m oder viele Jahre nicht geschnitten — ab 170 €, nach Besichtigung
Ab fünf Bäumen am selben Ort ziehe ich 10 % ab — Anfahrt, Aufbau und Sicherung fallen ja nur einmal an.
Anfahrt: die ersten 5 Kilometer ab Lichtenfels sind frei, danach 0,50 € je gefahrenem Kilometer (Hin- und Rückweg).
Schnittgut: nehme ich bei einzelnen Bäumen auf Wunsch mit — 35 € je Anhängerfahrt zum Wertstoffhof. Auf Streuobstwiesen bleibt es liegen: dort fällt so viel an, dass Abfahren teurer wäre als der Schnitt selbst. Es sollte gehäckselt oder als Totholzhaufen auf der Wiese bleiben.
Mindestauftrag 80 €. Für einen einzelnen kleinen Baum lohnt die Anfahrt sonst weder für Sie noch für mich — oft ist es günstiger, sich mit dem Nachbarn zusammenzutun und beide Gärten an einem Termin zu machen.
Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus.
Wann geschnitten wird
Der Hauptzeitraum ist der Winter, Januar bis März. Der Baum steht ohne Laub, die Krone ist lesbar, und der Baum ruht. Was jetzt weggenommen wird, treibt im Frühjahr kräftig wieder aus — der Winterschnitt ist deshalb der Schnitt, der aufbaut.
Im Sommer wird gebremst, nicht aufgebaut. Ein Baum, der zu stark in den Trieb geht, bekommt seinen Schnitt im Sommer: ihm fehlt dann Blattmasse mitten in der Wachstumszeit, und genau das nimmt Tempo heraus. Im Winter geschnitten würde derselbe Baum noch stärker treiben — das Gegenteil dessen, was er braucht.
Welcher der beiden bei Ihrem Baum der richtige ist, sehe ich am Baum.
Einsatzgebiet
Im Umkreis von rund 25 Kilometern um Lichtenfels. Das sind unter anderem:
Im Landkreis Lichtenfels: Lichtenfels, Michelau, Bad Staffelstein, Hochstadt am Main, Marktzeuln, Marktgraitz, Redwitz an der Rodach, Ebensfeld, Altenkunstadt, Burgkunstadt, Weismain.
Drumherum: Coburg, Kronach, Kulmbach und Bamberg - fragen Sie bitte. Ob sich die Fahrt lohnt, hängt eher an der Anzahl der Bäume als an der Entfernung.
Zertifizierung
Zertifizierter Obstbaumpfleger
Lehrgang 2022 beim Bezirksverband Oberfranken für Gartenbau und Landespflege e. V., abgeschlossen am 19. November 2022 in Gesees.
Der Lehrgang umfasste sechs Ausbildungseinheiten: Grundlagen des Obstbaus, Erziehungsschnitt junger und mittelalter Obstbäume, Pflege alter Obstbäume, Veredelung, Sommerpflege und unternehmerische Tätigkeit.
Das ist kein Wochenendkurs und keine Selbstbezeichnung — die Ausbildung läuft über den Bezirksverband und die Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege in Oberfranken.