Natur & Handwerk
Wildnis-Bogenbaukurs
Survival, Bushcraft und Bogenbau – drei Tage im Wildniscamp.
Drei Tage draußen, im Wildniscamp, ohne moderne Hilfsmittel. Du baust dir mit Beil und Messer aus einem Stück Baumholz deinen eigenen Bogen, fertigst Sehne und Pfeile von Hand und schießt ihn am letzten Tag selbst ein. Geschlafen wird im Zelt oder unter dem Shelter, gekocht am Feuer.
Und weil wir ohnehin draußen leben, lernst du nebenbei, was man dort braucht: Feuer bohren, ohne Feuerzeug und Streichholz, und die kleinen Handgriffe, die das Leben im Camp einfacher machen. Abends am Lagerfeuer erzählen wir uns die Geschichten des Tages, Wildnisleben – und davon, was Pfeil und Bogen für die Menschen früher bedeutet haben.
Der Ablauf
- Tag 1 — Ankommen im Camp, Rohling aussuchen und dann mit dem Beil grob in Form bringen.
- Tag 2 — Tillern: die Wurfarme so weit abtragen, bis der Bogen gleichmäßig biegt. Sehne drehen.
- Tag 3 — Feinschliff, Pfeile bauen, erster Schuss.
Nebenbei lernen wir noch andere Survival-Skills. Wie zB Feuer bohren oder wie man Trinkwasser mit natürlichen Hilfsmitteln aufbereiten kann.
Die Abende gehören dem Lagerfeuer: Geschichten aus der Wildnis, vom Bogenbau und von allem, was es über Pfeil und Bogen zu erzählen gibt.
Das Wichtigste auf einen Blick
- 3 Tage, Wochenende
- Erwachsene, Jugendliche ab 16 in Begleitung eines Erwachsenen
- Wildniscamp bei Bad Staffelstein / Uetzing — oder bei euch
- Gruppe ab 6, höchstens 10 Personen
- 380 € pro Person
- Werkzeug wird gestellt. Mitbringen: handliches scharfes Beil, scharfes Messer, persönliche Ausrüstung für drei Tage draußen
- Keine festen Termine — eure Gruppe fragt einen an
Material zusätzlich:
- Bogenrohling 40 € (Ulme oder Hasel)
- Sehne 10 €
- Pfeil 5 € je Stück
- Verpflegung aus der Lagerfeuerküche 60 €
- zzgl. Anfahrt: 0,50 € je gefahrenem Kilometer (Hin- und Rückweg). Im Umkreis von 50 km je Kurstag, weiter weg einmal hin und zurück.
Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus.
Übernachtung
Im eigenen Zelt oder unter dem Shelter, mitten im Camp.
Wenn du aus persönlichen Gründen lieber in einem Bett schläfst: In der Nähe gibt es Pensionen — dann verbringst du die Tage und Abende draußen und die Nächte drinnen. Sag einfach vorher Bescheid.
Kein fester Termin: ihr sucht euch einen aus
Den Wildnis-Bogenbaukurs gibt es nicht im Kalender. Er findet statt, wenn eine Gruppe zusammenkommt – Freunde, Familie, ein Verein, ein Team. Ab 6 Personen, höchstens 10: So bleibt genug Zeit für jeden Bogen, und das Camp ist nicht überfüllt. Ihr sagt mir, wann es euch passt und ob ihr ins Camp kommt oder ich zu euch, und wir machen einen Termin aus.
Du bist allein oder zu zweit?
Dann trag dich unten auf die Interessentenliste ein. Sobald genug Leute beisammen sind, schreibe ich allen und wir suchen gemeinsam ein Wochenende.
Der Unterschied zum Werkstattkurs
Dasselbe Handwerk, anderer Rahmen: Der Bogenbaukurs findet in der Werkstatt statt, mit Schraubstock und Bandsäge an der Werkbank – schneller fertig, aber ohne das Draußen. Der Wildnis-Bogenbaukurs ist die Version mit Zelt, Feuer und reiner Handarbeit: drei Tage Wildnis-Leben, und der Bogen entsteht mittendrin.
Woher Pfeil und Bogen kommen
Pfeil und Bogen gehören zu den ältesten Werkzeugen der Menschheit — die Bogenjagd ist über 30.000 Jahre alt und auf allen Kontinenten belegt. Für den Erfolg zählte nicht nur die Schießtechnik, sondern der Bau: Ein Bogen, der ungleich zieht, trifft nicht. Heute jagt niemand mehr mit dem Holzbogen, aber die Faszination ist geblieben — am ruhigen, gleichmäßigen Bewegungsablauf des instinktiven Schießens ebenso wie am Bau selbst.
Wow! Was für ein Wochenende!!! Christian versteht es, die Menschen bei guter Laune zu halten. Seine Erklärungen sind professionel und verständlich zugleich. Aber vorsicht: Er infiziert die Menschen mit seinem Virus: Leidenschaft zum Bogenbau! An Christian: Ich danke dir für das überaus lehrreiche, inspirierende und einfach nur tolle Wochenende. Viele Grüße aus Luxemburg... und bis bald!